Jens Möller: “Die Da-Vinci-Formel: Die sieben Erfolgsgesetze für innovatives Denken”

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“Die Da-Vinci-Formel: Die sieben Erfolgsgesetze für innovatives Denken” von Jens Möller beschäftigt sich mit dem Leben und Streben Leonardo da Vincis. Gleichzeitig behandelt es die Frage, welche Prinzipien da Vincis sich auch heute noch dazu eignen erfolgreich durchs Leben gehen. Dabei gliedert sich “Die Da-Vinci-Formel: Die sieben Erfolgsgesetze für innovatives Denken” in vier größere Abschnitte. Zunächst zeigt Jens Möller die Faszination auf, die DaVinci auch heute noch auf Menschen ausübt. DaVinci gilt dabei insbesondere aufgrund der Vielzahl seiner Interessen als Universalgenie. Ob er heute wohl ebenso erfolgreich wäre, wie in der Zeit, in der selbst lebte? Viele seiner damaligen Erfindungen, könnte man in der heutigen Zeit als Vorstufe jener Geräte betrachten, die für uns heute Gang und gebe sind. So war die Flugmaschine da Vincis zwar noch nicht flugfähig, hatte aber ein paar wesentliche Aspekte verstanden, die für die heutigen Flugzeuge relevant sind. Im Anschluss geht Möller dann auf die Biografie DaVincis ein und greift ausgewählte Lebensereignisse heraus.  Im dritten Abschnitt geht er dann auf die Aspekte ein, die wir auch heute noch aus der Biografie der Vincis lernen können. Er zeigt auf, welche besonderen Eigenschaften dazu beigetragen haben, dass da Vinci zu der Person wurde, die er ist. Abgerundet wird dieses Buch dann auch noch mit einer Zeittafel und weiteren Anlagen.

Das Leben eines Genies

Bereits auf den ersten Blick wirkt Leonardo da Vincis Leben außergewöhnlich, denn für die damalige Zeit ist ausgesprochen viel unterwegs gewesen und hat Erlebnisse erfahren, die so sicherlich nur ausgewählten Kräften gewährt wurden. Seine zahlreichen Interessen begünstigten dabei eine Form des Netzwerks und der Vernetzung unterschiedlicher Personen, lange bevor es das Internet oder etwas Vergleichbares gab. Leonardo da Vinci kannte jeden und war scheinbar jedem bekannt. Er hatte Freunde am Hofe, ebenso wie unter den normalen Bürgern. Ihm wurden Türen geöffnet, die vielen anderen verschlossen blieben. Meiner Meinung nach ist Leonardo da Vinci eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Renaissance.

Prinzipien, die  auch in der heutigen Zeit gut ankommen

Fragt man sich, welche Prinzipien in Leonardo da Vincis Leben überhaupt relevant waren, so landet man schnell bei seinen Tagebüchern. Leonardo Da Vinci schrieb Tagebuch. In einer Geheimschrift, die keinesfalls von jedem verstanden wurde, legte er dar, was ihm gerade durch den Kopf gehen. Dieses Buch als Tagebuch zu bezeichnen, fällt schwer, denn eigentlich findet man in diesen Büchern weit mehr als das tagesaktuelle Geschehen. Vielmehr könnte man von sogenannten Projektbüchern sprechen, denn jede Idee, die da Vinci im Kopf hatte, fand Eingang in seine Bücher.

Mit dem Stift zu denken war aber nur eines seiner zahlreichen Prinzipien, die man auch in der heutigen Zeit gut gebrauchen könnte. Nun gut, möglicherweise siehe unsere Geheimschrift heute ein wenig anders aus, aber im Großen und Ganzen ist diese Art des Schreibens auf die heutige Zeit übertragbar. Viele große und etablierte Forscher und Entdecker schrieben eine Art Projektbuch, einfach um ihre Ideen nicht zu vergessen. Würden wir heutzutage ähnliche Bücher führen, könnte man unsere Ideen über Jahrhunderte nachvollziehen und sie möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt nutzen.

Der ein oder andere von Ihnen mag glauben, dass dies bei ihren eigenen Ideen gar nicht so relevant ist, aber denken Sie wirklich, dass Leonardo da Vinci oder andere Wissenschaftler nicht auch der Meinung waren, ihre Ideen gar nicht so revolutionär seien?

Auch das Prinzip des Netzwerkens ist in der heutigen Zeit eine Bereicherung für alle Kreativen. Von Gesprächen und Kontakten profitiert jeder, sofern sie Projekt bezogen geführt werden, aber auch einen Kontakt, die man gerade eben erst geknüpft hat, der noch überhaupt nichts mit einem Projekt zu tun hat, kann einem Jahre später noch nützlich erscheinen. Aus dem Grund erfreute sich auch Leonardo da Vinci der Gesellschaft so vieler unterschiedliche Menschen. Er war das Bindeglied in seinem Freundeskreis oder sollte man eher von einem Kreis der Experten sprechen? Das Multitalent da Vinci arbeitete dabei Zeit seines Lebens interdisziplinär. Dies war für die Renaissance nicht unüblich und dennoch selten derart vielschichtig.

Auch die Idee bereits vorhandene Ideen zu übernehmen und diese weiter zu entwickeln, bis sie schließlich perfekt wären, war eine Idee, die da Vinci bis zur Perfektion verfolgte. Da er aber selbst entschieden, welche Art von Perfektion zu erreichen sei, gelten heutzutage unter Experten einige Ideen, wie zum Beispiel seine Flugmaschine als nicht ganz ausgereift, oder nicht zu Ende gedacht. Wahrscheinlich lag dies daran, weil Leonardo da Vinci derart viele Interessen verfolgte und immer wieder von einem Projekt zum nächsten weiter zog.

Häufig knüpfte er aber auch Ideen und Projekte zusammen, die alleine möglicherweise noch in der Entwicklung stecken, um zusammen etwas völlig Neues ergaben. Auch diese Art mit den Gedanken zu spielen, kann man in der heutigen Zeit sicherlich gut umsetzen. Meiner Ansicht nach lassen sich also eine Vielzahl der da-Vinci-Ideen hinsichtlich der Frage, wie weit ein erfolgreiches Leben führt auch auf das heutige Leben übertragen, denn ein starkes Netzwerk, das inspirierend wirkt, das Vorhandensein vieler Ideen, die man verbinden kann, sowie die Idee sich permanent weiterzuentwickeln, sind keinesfalls veraltet.

Über Jens Möller

“Nach seinem Studium der Anglistik und internationalen Wirtschaftswissenschaften arbeitete Jens Möller als Berater und Innovationsexperte für große Konzerne wie SAP, die Deutsche Bank und die Deutsche Telekom sowie für Unternehmen aus dem Mittelstand und der Gründerszene. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Leben des Universalgenies Leonardo da Vinci. Als Mitglied der Leonardo da Vinci Society London hält er regelmäßig Vorträge über den genialen Maler, Forscher und Erfinder.” (Redline Verlag)

Fazit

Dieses Buch ist mehr als ein Sachbuch über Leonardo da Vinci. Es ist eine Inspiration und einem Ratgeber nicht unähnlich. Jeder Mensch, der Erfolg haben will, sollte die Strategien des Universalgenies einmal für sich ausprobieren. Wahrscheinlich wirken sich diese Vorgänge sicher bereichernd aus. Meiner Meinung nach ist Jens Möller gelungen, das Interesse des Lesers hinsichtlich Da Vincis nicht nur zu wecken, sondern den Nutzwert auf den Leser zu übertragen, denn wenn jeder von uns versuchen würde, sich mit diesen Strategien um ein besseres Leben zu bemühen, wären wir wohl alle weniger gestresst, glücklich, etabliert und erfolgreich. Denn letztendlich gibt es nichts Schöneres als in seinem Leben das zu finden, was einem wirklich Freude macht.

Dieses Buch wird Ihnen ebenso wie mir dabei helfen, einen Weg einzuschlagen, der für jeden einzelnen von uns der beste ist.Es gibt sicherlich umfangreichere Biografien über Leonardo da Vinci und vermutlich werde ich mir irgendwann einmal eine noch umfangreichere Biografie zulegen, genug Auswahl wird mir im Anhang dieses Buches ja vorgeschlagen. Dennoch glaube ich nicht, dass diese umfangreicheren Biografien tatsächlich so etwas wie einen erhöhten Mehrwert haben. Dieses Buch mit seinen 160 Seiten hat meiner Meinung nach genau auf den Punkt gebracht, was mich als Leserin, die ein erfolgreiches Leben in Beruf und Freizeit anstrebt, am meisten interessiert.

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Jens Möller: "Die Da-Vinci-Formel: Die sieben Erfolgsgesetze für innovatives Denken"
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